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Zum Geburtstag …
Wednesday, April 1st, 2009 | climbing, study, travel | 1 Comment
… gibts für mich heuer Felsen.
Alles Gute, Papa! [*edit*]
Letzter road trip wurde tatsächlich übertroffen; Dieses Wochenende gab es zehn Stunden Autofahrt zum Klettergebiet im Süden von Illinois. Aufgerechnet ergibt das mehr Zeit im Auto denn am Fels. Weired? Weired!

The Flail - 5.12d (7c) Flash (really?!)
Gelohnt hat sich’s natürlich trotzdem. Zudem gute Gelegenheit, mein neues Schatzerl (Lumix DMC-G1 DSLR) “in real” zu testen.

Sandra während der Group Therapy (5.10b)
Frühlingsferien, oder mit dem Norweger in Mexiko
Saturday, March 28th, 2009 | study, travel | 1 Comment
Viele und zum Teil auch verlockende Gerüchte hört man ja über das berüchtigte “spring break” – Halbzeit des Semesters und Anlass für viele amerikanisch Studenten, gen Süden zu pilgern. Grund genug für uns, dem Mythos auf die Spur zu gehen und kurzerhand nach Cancun, Mexiko zu jetten.
Am Anreisetag gab es sogleich ein Wiedersehen mit alten Gesichtern – Paul (direkt von Tennessee, am Flughafen) und Betty (hergeplagt von Merida, im Hotel) – klappte doch tatsächlich.
Darauf folgend herrliches Karibik-Feeling (endlich mal in das verdammte Poster gesprungen, dass ich jahrelang hilflos anstarren musste) und willkommene Temperaturen jenseits der 30 Grad.

Cancun & Paul im Spiegel
Während dunklen (und immer noch gnadenlos warmen) Nächten suchten wir regelmäßig die Clubs auf, wo sich unzählige, leicht bekleidete junge Menschen (gut, Amerikaner) tummelten. Überhaupt kam mir beim Betrachten der Party-Straße oft der Vergleich zum “Strip” von Las Vegas in den Sinn – nur eben in mini. Wären da nicht überall gefährlich lauernde Mexikaner gewesen, die einen andauernd “need a taxi, guys?” offerierten. Oh wait – dies war in Vegas doch genau gleich, nur eben mit Damen statt Taxis. Hmm …
Auch konnten wir des öfteren einen Hauch der organisierten mexikanischen Unorganisiertheit schnuppern – tiefer gehende Details bitte Betty’s Blog zu entnehmen. Dies in Verbindung mit wohl noch zu zahlreich vorhandenen funktionellen Dydroxlygruppen in unserem Körper (oder einfach pure Dummheit, schwer zu sagen) resultierte am Abreisetag dann im Verpassen unseres Rückfluges und folgend 500$ Mehrkosten (pro Person, wohlgemerkt).
Alles in allem eine (sehr teure) willkommene Abwechslung zum aufregenden Omaha. Für lange Zeit allerdings wohl wieder genug vom (bis zum Erbrechen) überkommerzialisierten Massenvergnügen.
Land der Berge
Friday, March 20th, 2009 | climbing, study, travel | 3 Comments
… ist Nebraska ja nicht gerade. Deshalb musste kurzerhand die Flucht angetreten werden, es ging kurzerhand runter nach Arkansas. Freitag Abend ging’s los, im weltmeisterlichen Tetris-Style (Insidern bekannt aus einer einschlägigen Simpsons-Szene) ein viel zu kleines Auto vollgepackt und los, erstmal auf einen Burrito. Darauf folgend die Erkenntnis, dass das in Amerika so doch nun wirklich nicht ginge. Also auf zum Flughafen, ungleich größeres Auto angemietet und nun mal wirklich los. Nach bescheidenden 9 Stunden Autofahrt bastelten wir frohen Mutes um 4:30 AM unsere Zelte zusammen und genossen noch ein Gute-Nacht-Bier.
Warum ich dies eigentlich erwähne? Fakten: 9 (neun) Stunden Autofahrt für 1,5 (einskommafünf) Tage klettern – mhh. Ich kann mich noch erinnern, dass ich mir diesen Frühling ernsthafte Gedanken machte, ob sich die 2 (zwei) Stunden Autofahrt runter nach Arco denn für nur ein Wochenende lohnen würden.
Ergo, komplette Relationsverschiebung seit meiner Ankunft in den USA. Doch sowas ist normal hier. Gleich normal wie 30 Minuten zu einem Kaffeehaus zu fahren, weils grad lustig ist. Bedenklich, aber durchaus der Mühe wert, endlich wieder richtigen Fels unter die Finger zu bekommen. Mit Taliban Soup (5.11d, 7a) Flash auf geschätzte zwei Stunden Schlaf und Big Top (5.11c, 6c+) On-Sight gab’s auch noch persönliche sportliche Erfolge und die Erkenntnis, in Nebraska doch noch nicht eingerostet zu sein.
Außerdem, gibts überhaupt eine bessere Mahlzeit als ein krustig-schwarz angebranntes Würstchen am Lagerfeuer nach einem ganzen Tag in der Natur? Nach stundemlangen Überlegen und ausschweifenden Sternbildfantasien muss ich sagen: No way.
Throw Away Your Television
Wednesday, March 4th, 2009 | study | 5 Comments
Ich empfinde fernsehen (gemeint ist hier: zielloses vor der Glotze sitzen und rumdrücken; Gegen gute Filme oder Serien gibt es natürlich nicht das Geringste einzuwenden) in Österreich oft (eigentlich fast immer) als pure Zeitverschwendung. Doch hier, Junge!
Der Vergleich mit einer Krankheit liegt nahe. Mit einem wucherndem Virus, der alles infiziert hat. TV ist schlicht allgegenwärtig – egal ob im Fitnesscenter, auf der Uni oder in den Bars – überall hängen Schirme. Achtung, Plural! Nicht bloß einer, nein, ganze Trauben – auf jeder Frucht ein anderer Kanal. Manch anderer mag dies eventuell übertrieben finden – muss meiner Unmut aber endlich Ausdruck verleihen.
Was, bitte, ist der Grund, in einer Bar parallel vier auf stumm geschaltete Talkshows (mit Untertiteln!) und eine haarsträubend schlechte mexikanische Telenovela anzugaffen? Hauptgrund in eine Bar zu gehen ist neben dem kühlen Bier doch wohl die Suche nach der Konversation. Bewegte Bilder zwingen meine Augen instinktiv – wenn auch unbewusst – auf der Hut zu sein. Was wiederum ablenkt – ständig, nervig.
Meine Theorie, mittlerweile von ein paar vernünftigen US-Staatsbürgern (ja, es gibt sie wirklich!) bestätigt: Die ständige Omnipräsenz eines eingeschalteten Fernsehers bereits von Kindesalter an lässt die Verblödung zur Gewohnheit werden. Doch weiter, bei Abwesenheit eines TV Gerätes driftet der Durchschnittskonsument in eine Art nervösen Zustandes – etwas fehlt, nur was?
Beim gelegentlichen Versuch, unserem was-weiß-ich-wieviel-Zoll Monsterfernseher etwas niveauvolle Unterhaltung zu entlocken, breche ich regelmäßig in Verzweiflung aus. Es ist doch einfach nicht auszuhalten, Werbung in einer Tour, andauernd.
“Do you need help unterstanding the Bible? Then Call 0800-bible and get a free copy of the Bible. 0800-bible. We will explain the Bible in a way that everyone can understand. Call 0800-bible, now!”
Willkommen im Land der professionell organisierten Volksverblödung. Zukunft, ahoi!
I Like Your Accent!
Tuesday, February 17th, 2009 | study | 1 Comment
Irgendwie habe ich in letzter Zeit vergessen, diesen Weblog hier zu aktualisieren; Gutes Zeichen, ich fand bis jetzt noch keine Langeweile. Gründe?
Go Mavs! Waren letzte Woche beim Eishockeyspiel unseres College-Teams; War ganz nett, vorallem bin ich jetzt endlich “famous”. Durch einschlägige Beziehungen schaffen wir (Chris, Dani & Ich) es tatsächlich, zum Pausenfüllerwitz des Abends zu werden. Auf dem überdimensionalen Videowürfel machten wir und doch tatsächlich minutenlang vor 6600 Fans zum Affen. Yeeks!
Auto habe ich leider noch keines gefunden; Also zu Fuß gehen. Ja und? Hallo, Amerika! Als Fußgänger fühlt man sich definitiv wie ein ausgegrenzter Exot (was schon mal ans sich sehr bedenklich ist). Herumwandernd ist es mir praktisch noch nie gelungen, Artgenossen zu erspähen. Man geht einfach allein! Hin und wieder wird man angehupt, warum auch immer. Wenn Schnee liegt sind die Gehsteige mal gar nicht geräumt, im Gegenteil, der ganze Schnee von der Straße wird einfach dort abgelagert. Braucht doch eh keiner. Oh, aber auch nur wenn es überhaupt welche gibt.
Zur Aufheiterung ein Bild vom Wochenende:

Finanziell scheint sich die Reise langsam selbst zu finanzieren; Irgendwie ist mir fast schon selbst unheimlich, aber ich konnte unser allmontagliches Pokerturnier gestern zum sechsten mal in Folge gewinnen. Sechs von sechs Spielen (!), was mir bereits den Ruf einer Legende einbrachte. Immerhin mit 12 Spielern pro Tisch … kenn mir irgendwer die Odds dafür ausrechnen?
Valentines Day war auch kürzlich, sowas bescheuertes (musste mal gesagt werden).
Alles in allem, ich fühle mich sehr wohl hier. Die Zeit vergeht einfach wie im Flug, ich genieße meine Zeit mit tollen Menschen. Ach ja, auf der Uni haut sowieso alles hin.
Ich möchte diesen Post mit dem Schlusssatz (wirklich!) aus Daniel Kehlmanns Meisterwerk “Die Vermessung der Welt” beendigen; Es könnte wahrlich nicht treffender ausgedrückt werden.
Er stopfte den letzten Tabak in seine Pfeife, ging zum Bug und stand dort so lange mit vom Wind tränenden Augen, bis etwas sich im Abenddunst abzeichnete, durchscheinend zunächst und noch nicht ganz wirklich, aber dann immer deutlicher, und der Kapitän lachend antwortete, nein, diesmal sei es keine Chimäre und auch kein Wetterleuchten, das sei Amerika.
Picture View, Reloaded!
Tuesday, February 3rd, 2009 | study | 8 Comments
My fellow citizens,
Auf Grund des tragischen Abhandenkommens meiner Kamera musste ich mir mühsam ein paar Bilder zusammenschnorren; Ein paar Impressionen aus dem lustigen Leben in und um Obamaomaha.
Bild eins entstand in den ersten Tagen hier in Omaha im “Malooney’s”. Der nette Herr zu meiner Linken ist Dani auf Oberösterreich, ebenfalls vom MCI.
Bild zwei, “French Kissing With a Giraffe”, zeigt Anthony in Des Moines bei seiner Lieblingsbeschäftigung. Toni repräsentiert meiner meinung nach den perfekten Real-Life-Southpark-Character.
Bild drei und vier entstanden beide bei der Geburtstagsparty von meinem Mitbewohner Chris, welcher deutlich auf Bild vier während seines Geburtstags Lap Dances zu erkennen ist (passiv, nicht aktiv).
Hier das versprochene Update:
Das erste Bild zeigt eine Szene aus dem hochwertigen Cursive-Konzert im Omaha-Kult-Szene-Club The Slowdown. Hat mich sicher nicht zum letzten Mal gesehen.
Bild zwei zeigt mich beim Bestaunen eines Gorilla-Weibchens im weltberühmten Omaha Zoo. Wirklich eine tolle Anlage, auch hier werde ich im Sommer nochmal zurückkehren.
Bild drei ist ein Vorschlag, wie man Parties mit konstruktiv-positiver Energie versehen kann. Man braucht dazu nur einen Marker und Oberschenkel. Eventuell noch Bier.
Das letzte Bild entstand beim Superbowl (oder viel mehr beim Werbung) gucken (natürlich!), im Bilde auch die “Germans” und die “Brits”.
God bless you. And God bless the United States of America. But what about me?
An American Conversation, Vol. 2
Thursday, January 22nd, 2009 | study | No Comments
Stranger: “Hey, how are you?”
Me: “Well, thanks. And you?”
Stranger: “Good! Say, do you believe in Jesus?”
Me: “No.”
Stranger: “…? No? So what is your God, then?”
Me: “Science.”
[...]
Sehr beängstigend. Bei uns ein absolutes Tabu-Thema, hier die erste Frage. Es stellte sich heraus, dass ich da versehentlich in eine Versammlung von jungen Christen geraten war; Allerdings war ich dann auch gleich mal wieder weg.
zwitscher
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